Aufstiegskandidat FC Kalbach plagen noch Sorgen
Frankfurt. Wegen eines Punkteabzugs verpasste Fußball-Gruppenligist FC Kalbach in der vergangenen Saison den möglichen Aufstieg. Nun sind die Aussichten besser, wieder in die Verbandsliga Süd zu kommen. Nach 21 von 34 Spieltagen steht nur der überraschend starke Aufsteiger SC Dortelweil vor den Frankfurtern – der Spitzenreiter hat aber nur einen Punkt mehr auf dem Konto. "Wir wollen in diesem Jahr unsere Aufstiegschance nutzen", verbreitet FCK-Trainer Manfred Meyer Optimismus. Auch wenn er den Abgang von Defensivspieler Tim Fliess zum Hessenligisten TGM SV Jügesheim verkraften muss. Außerdem verließ Ivan Djurdjevic den FC Kalbach und heuerte beim KSV Tempo an.

Neu auf dem Sportplatz am Hopfenbrunnen sind Rückkehrer Benny Bulone, der zuletzt bei der Spvgg. Fechenheim kickte, und Oliver Krajnovic (Spvgg. Bad Homburg). Hinzu kommt Michael Neininger. Er kam zwar schon im letzten Jahr vom FV Bad Vilbel nach Kalbach, fiel aber aufgrund eines Kreuzbandrisses lange aus.

Die Leistungen in den Vorbereitungsspielen waren laut Coach Meyer "durchwachsen". Trotz vieler Ausfälle belegten die Kalbacher beim eigenen Wintercup immerhin den zweiten Platz. Vor dem Punktspielstart gegen den Aufstiegskonkurrenten DJK Bad Homburg am Sonntag (14.30 Uhr) hat sich die Personallage beim Tabellenzweiten aber noch nicht wirklich gebessert. Manuel Philippi hat nach seiner Schulteroperation immer noch kein grünes Licht vom Arzt bekommen, Oliver Pauls erlitt einen Haarriss im Knöchel, bei Daniel Vagt besteht der Verdacht auf eine Schambeinentzündung, und Joscha Löbig klagt über eine Patellasehnenreizung. Die Offensivspieler Andreas Eifert und Emanuel Giuliana haben zwar noch Rückenprobleme, doch "bei ihnen habe ich Hoffnung, dass sie rechtzeitig wieder fit werden", meint Meyer.(ehr)

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