Kalbach II feiert den Aufstieg
Relegation zur Kreisliga A Frankfurt. Die Zweite Mannschaft des FC Kalbach hat gestern Abend mit einem schwer erkämpften 3:2 beim SV Sachsenhausen den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A Frankfurt perfekt gemacht. Hingegen muss der SVS nach der zweiten Niederlage im zweiten Relegationsspiel in die B-Liga absteigen.

Die Gastgeber waren gegenüber ihrer Auftaktniederlage gegen Viktoria Preußen II nicht wiederzuerkennen. Sie agierten von Beginn an druckvoll, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und überraschten so die Reserve des Bezirks-Oberliga-Meisters, die sich zu sehr auf ihre vermeintliche spielerischen Überlegenheit verlassen hatte. Auch der kurios zustande gekommene Rückstand, als nach einem Pressschlag von Hicham Chaikhoun mit einem Sachsenhäuser Verteidiger der Ball zur Kalbacher Führung im Netz landete (5.), warf den SVS nicht aus der Bahn.

Nur 13 Minuten später war die Partie wieder offen, nachdem Justin Czepek eine Flanke von Nino Berges direkt zum 1:1 verwertet hatte. Direkt nach dem Anstoß vergab Sascha Seidel die Chance zur erneuten Gästeführung. Die gelang dann den Sachsenhäusern, als Skowronek ein Missverständnis zwischen dem herausgelaufenen FCK-Keeper Marcel Kinne und einem seiner Vorderleute nutzte und den Ball zu Czepek zurücklegte, der nur noch einschieben musste (31.). Etwas später hatte Najd M’Barek sogar das 3:1 auf dem Fuß, zielte aber knapp am langen Eck vorbei (38.).

Auch nach der Pause hielt Sachsenhausen das Spiel offen, „aber am Ende hat die Kraft nicht gereicht“, wie der enttäuschte Vereinschef Martinho Vieira konstatierte. In der Schlussphase wendeten Chaikhoun (78.) und Cagritekin (82.) das Blatt. „Letztendlich verdient“, befand FCK-Spielertrainer Salvatore Cirrincione, der in der Halbzeit „etwas laut“ werden musste.

SV Sachsenhausen: Izci – Costa – Balci (77. Schimkat), Mohsen – Alessandro, Berges, Skowronek, Kolpin, Radomski – M’Barek, Czepek (55. Fink).
FC Kalbach II: Kinne – Cirrincione – Fuchs, Rodrigues (46 Philippi)– Janson, Fischer (46. Wobbe), Cagritekin, Colak (74. Peschanel), Seidel – Chaikhoun, Schirmer.

(Artikel von Andreas Wagner)

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